Eissport-Gemeinschaft Siegerland (EGS) e.V.
Rückblick Saison 2013/14

Die Wettbewerbe um den Dilldappen- und Krönchen-Pokal werden in dieser Saison am 21./22. März 2014 ausgetragen

Wieder einmal sind zwei spannende Eissporttage in Netphen geplant. Von den Kleinsten bis zu den ganz Großen werden sowohl bei den Eistanz-Wettbewerben, für die in der Vereinswertung der Dilldappen-Wanderpokal vergeben wird, als auch bei den Eiskunstlauf-Wettbewerben, für die in Summe der Krönchen-Pokal vergeben wird, viele tolle Leistungen erwartet.

Hier finden Sie alle Daten zum Dilldappen- und Krönchen-Pokal 2014 (als PDF-Datei):

und die Ergebnisse sind beim Eissportverband NRW . e.V abrufbar:

 Die Bilder hierzu finden Sie in unserer Bildergalerie

 


Frei- und Figurenläuferprüfung in Krefeld erfolgreich bestanden

Neun Eiskunstläuferinnen der Eissport Gemeinschaft Siegerland, haben am Sonntag den 16. März, in Krefeld, die Frei- und Figurenläuferprüfung absolviert.

Vanessa Stamm, Isabell Sitner, Julia Hohlov, Shima Sohrabi, Alina Kazmierski und Linda Fischbach haben in der Freiläuferprüfung mit ihren Elementen : Vorwärts und rückwärts übersetzen, Flieger und Bremsen, die Prüfer überzeugen können.

Desweiteren führten Leonie Dinter, Alissa Hübert und Diana Kist, eine vorwärts- rückwärts Fliegerkombination, einen Dreiersprung- Salchow, einen Dreierwalzer, sowie vorwärts einwärts- und auswärts Schwungbögen, vor. Dies wurde ebenfalls mit der bestandenen Figurenläuferprüfung belohnt.

 


Die Kinderkurse sind beendet

Am 1. März 2014 endetet der Kinderkurs.



Beim Abschluss des Kinderkurses hatten alle viel Spass!

         


Die ersten Pirouette im Anfängerkurs

Passend zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi (Februar 2014) hat die Westfalenpost (derwesten.de) eine Artikel über "Olympia im Selbstversuch" veröffentlicht. Laura Millmann hat Ihre Erfahrungen, Gefühle und Ängste offen geschildert, die Sie im Anfängerkurs unseres Vereins erlebte.

Hier finden Sie den Original Bericht der Westfalenpost.

Freundlicherweise hat Laura Millmann uns auch erlaubt, ihren Bericht direkt auf unsere Webseite zu übernehmen. Wir bedanken uns dafür recht herzlich bei Laura Millman und der Westfalenpost!

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Olympia im Selbstversuch - Körperspannung beim Eiskunstlauf

Netphen. Eiskunstlaufen paart Anmut und Athletik. Wir wollten es wissen - und trainierten mit der Eissportgemeinschaft Siegerland. Sehr bald stellten wir dabei fest: Geradeaus fahren reicht nicht aus. Der Weg zur ersten Pirouette führt über viele Stürze und blaue Flecken.

Körperspannung! So heißt das Zauberwort beim Eiskunstlaufen . Schade, dass ich davon so wenig besitze. Sonst würde meine erste Trainingsstunde vielleicht nicht zur kompletten Wackelpartie werden. Aber so ist es eine ganz schöne Herausforderung, das heutige Trainingsziel zu erreichen: Meine erste Pirouette.

Vorsichtig zwänge ich mich in die orangenen Schlittschuhe, die eigentlich keine richtigen Kunstlaufschuhe sind, und schnalle sie so fest es geht. Wir sollen uns nur locker einlaufen, da haut es auch schon einen meiner Kollegen richtig hin. Ich sehe an seinem Gesicht, dass er Schmerzen hat. Sofort ruft der Trainer einen Krankenwagen. Helle Aufregung und Verdacht auf einen gebrochenen Fuß sind das Ergebnis. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich weiter machen will.

Das letzte Mal, dass ich auf einer Eisbahn stand, ist mehr als zehn Jahre her. Damals wollte ich einen Jungen aus meiner Klasse beeindrucken. Ich hatte Angst hinzufallen und mich zu blamieren. Die Sorge, dass ich mich blamieren könnte, habe ich bei der Eissportgemeinschaft Siegerland nicht. Zu familiär ist das Gefühl in der 15-köpfigen Gruppe. Wir sind alle Anfänger, stellen uns gemeinsam der Herausforderung. Aber die Angst vorm Fallen ist immer noch da. Jetzt vielleicht mehr denn je.

Angstabbau, Grundtechniken, Körperkontrolle

Trainer Lutz Arndt versucht mir die Angst zu nehmen. Er versichert mir glaubhaft, dass so ein heftiger Sturz in den vergangenen 20 Jahren noch nie vorgekommen sei. Und er erklärt mir, wie ich sicherer werden kann: „Du musst dein Laufverhalten verändern. Nicht über den Ballen abrollen, sondern die Füße nach außen setzen und das Gewicht immer wieder verlagern. Dann kann nichts passieren.“

Sein Kurs hat insgesamt drei Ziele: 1. Angst abbauen, 2. Grundtechniken lernen, 3. Körper unter Kontrolle bekommen. Im Moment arbeite ich noch an Stufe 1. Nach der zweiten Runde werde ich etwas sicherer und schneller. Trotzdem flitzen ständig die Kinder der fortgeschrittenen Gruppe an mir vorbei, machen Drehungen, Sprünge oder laufen rückwärts. Und sind dabei immer noch schneller als ich. Es sieht bei ihnen so einfach aus.

Professionelle Kurven

Nach dem Aufwärmen stehen heute professionelle Kurven auf dem Programm. Wir sollen um Stühle herum Slalom laufen und jede Runde wird der Abstand etwas enger. Schulter drehen, Oberkörper mitnehmen und so die Füße steuern. Damit sind wir auf jeden Fall schon in der zweiten Stufe. „Mir ist es wichtig, dass ihr Körpergefühl bekommt. Also: Was macht mein Körper, wenn ich ihn in einer bestimmten Weise bewege?“, erklärt unser Trainer. Ganz wichtig dabei: Körperspannung! „Da musst du auch noch dran arbeiten“, meint er grinsend in meine Richtung.

Also heißt es Zähne zusammen beißen, Schulterblätter zusammen ziehen, Oberkörper aufrichten – und weiter geht’s mit Schwung um die Stühle. Je enger sie stehen, desto mehr muss ich das Knie einsetzen, um die Kurve überhaupt zu kriegen. Aber egal wie sehr ich mich bemühe, irgendetwas vergesse ich immer. Noch fühlt es sich auch komisch an, mit wirklich viel Schwung zu fahren. Ich kann ja noch nicht einmal bremsen. Bisher versuche ich mit unbeholfenen Kurven zum Stehen zu kommen oder fahre verbotenerweise gegen die Bande. Nicht sehr elegant.

Bremsen ist nicht so einfach

Bremsen kommt im nächsten Schritt. „Das ist schwieriger als Kurven fahren, weil ihr dafür auf einem Bein fahren müsst.“ Lutz macht es uns vor: Gewicht verlagern, den einen Fuß nach vorne übersetzen und die Kufe gegen die Laufrichtung stellen. Hier habe ich endlich ein Schlüsselerlebnis. Nach anfänglicher Ratlosigkeit geht es plötzlich ganz leicht. Ich bringe das linke Bein nach vorne und komme abrupt zum Stehen.

Lange Zeit zum Freuen bleibt nicht. Es stehen Sturzübungen auf dem Programm. Wieder brauche ich einige Versuche, bis ich mich so zur Seite fallen lasse, dass ich weder auf dem Steißbein noch auf der Hüfte lande. Das wird blaue Flecken geben. Aber wenigstens habe ich danach weniger Angst. Meiner ersten Pirouette steht eigentlich nichts mehr im Wege.

Wäre da nicht das Problem mit dem Gleichgewicht. In der Theorie geht es so: Die Pirouette beginnt im Ausfallschritt, ein Bein gebeugt, das andere ausgestreckt, dabei nimmt man das Gewicht fast komplett auf das gebeugte Bein. In dieser Position fängt man an, sich zu drehen. Der eine Arm ist ausgestreckt und steuert den Schwung. Dann muss man sich aufrichten, die Arme auf der Brust kreuzen und die Füße zusammen ziehen.

Das Eis fühlt sich normal an

Damit sind wir spätestens in der dritten Stufe angekommen – den eigene Körper unter Kontrolle bringen. Ich stolpere, wedel mit den Armen, um irgendwie das Gleichgewicht zu halten und mache alles, nur keine Pirouette. Und immer wieder höre ich den Trainer rufen: Körperspannung nicht vergessen. Noch einmal! Das Eis fühlt sich inzwischen fast normal an unter meinen Füßen. Also konzentriere ich mich jetzt nur auf die Bewegungen, denke nicht mehr daran, dass ich stürzen könnte – und lege einfach los. Ich fange auf dem gebeugten Bein an, richte mich im Schwung auf und drehe mich immerhin dreimal um meine eigene Achse. Meine erste, kleine Pirouette. Spätestens jetzt verstehe ich den Reiz am Eislaufen: Die Schwerelosigkeit, die man fühlt, wenn man es nur schafft, seinen Körper unter Kontrolle zu bekommen.

Geschrieben von:  Laura Millmann (Februar 2014)


Zusatzkurse im Februar

Im Februar dieses Jahres (2014) bieten wir zum ersten Mal Zusatzkurse an, die auch gut besucht werden!

 


Im Januar 2014 konnte man nur in der Halle Eislaufen, vom Winter war im Siegerland wenig zu sehen. Doch in der Netphener Eislaufhalle sah das anders aus, denn unsere Kurse waren überdurchschnittlich gut besucht.

Auf der Eisbahn wird fleißig trainiert, auch wenn sich draußen noch kein Winter einstellt!


Die neuen Kinderkurse haben begonnen!

         


11.01.2014

Neue Eislaufkurse für Kinder und Erwachsene bei der EGS

Am Samstag, den 11. Januar beginnen neue Eislaufkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Egal ob Neueinsteiger oder erfahrener Eisläufer, es gibt für jeden ein passendes Angebot.

Hier gelangen Sie zu unserer Kursübersicht oder direkt zur Anmeldung.

Achtung:  Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es Zusatzkurse, 4 x Samstags von 10 bis 11 h im Februar


etwas verspätet kam auch der Nikolaus mit Schlitten und einem Sack voller Überaschungen auf das Eis

.. und nicht nur die Kinder waren begeistert!

 


Berlin 14. Dez 2013

Zum ersten Mal muss sich das talentierte Deutsche Eistanzpaar Shari Koch (DEG) und Christian Nüchtern (EGS) die Deutschen Meisterschaften in Berlin nur von der Bande aus ansehen, da die beiden wegen einer Fußverletzung von Shari seit einigen Tagen nicht trainieren können. Ausgerechnet in diesem Jahr, da sie erstmals bei den Senioren starten dürften.  Das Bild zeigt Shari und Christian an der Bande mit ihrem Trainer Oleg Ryjkin.


Vom Kinderkurs zum Eistänzer der Spitzenklasse:

Siegener Christian Nüchtern tanzt mit seiner Partnerin Shari Koch bei den internationalen Eistanzmeisterschaften der NRW Trophy im November 2013 auf Rang 6

Wer hätte das gedacht, dass Christian Nüchtern, der als 3-jähriger Knirps das erste Mal das Netphener Eis betrat, es nach so vielen Jahren harten Trainings oben in Deutschlands Eislaufelite mitmischen würde?

Der Weg dahin erforderte viel Energie, Engagement und vor allem Durchhaltevermögen. So hatte Christian Nüchtern oft Butterbrot kauenderweise die Fahrt direkt nach der Schule in Mutters Auto viermal in der Woche zum Bundesleistungszentrum für Eistanz nach Dortmund zurückgelegt, neben all dem, was die Schule von einem Heranwachsenden abverlangte. Unzählige nationale, später auch internationale Wettbewerbe hat Christian mit seinen Partnerinnen bestritten und viele Pokale dabei gewonnen.  

Seit fünf Jahren läuft der heute 21-Jährige mit seiner 20- jährigen Partnerin Shari Koch zusammen.  In den Jahren 2011, 2012 und 2013 errangen Shari Koch und Christian Nüchern jeweils Platz 1 bei den deutschen Junioren Meisterschaften im Eistanz.

Am 01.-03.11.2013 starteten die beiden nun erstmals in der höchsten Kategorie, den Senioren bei dem größten deutschen Eistanzwettbewerb, der NRW Trophy. Hier ist das Niveau wesentlich höher als bei den Junioren. Das Paar hatte für die Kür ein gewagtes, eher schrilles Programm zu der Filmmusik von "Batman forever" gewählt. Der Kontrast zu den in den Vorjahren klassischen Küren ist ihnen dabei gelungen. Sie boten das Programm mit äußerst vielen technischen Schwierigkeiten, spektakulären Hebungen und sauberer Fußarbeit temporeich dar. Sie erreichten dabei als einziges deutsche Paar mit 125,66 Punkten ihre persönliche Bestnote in dem  hochklassig besetzten Teilnehmerfeld aus 10  Nationen und belegten damit den hervorragenden 6. Platz. Das andere gemeldete deutsche Paar aus Berlin hatte seine Teilnahme leider buchstäblich in letzter Minute, nämlich am Nachmittag des beginnenden Wettkampfes zurückgezogen.

Schade nur, dass die Tribüne in Dortmund spärlich besetzt war – vielleicht schreckte der hohe Eintrittspreis von 25 € am ersten Tag das Dortmunder Publikum ab. Leider waren auch nur eine Handvoll Schlachtenbummler aus Siegen anwesend. Wen wundert es, denn der Eissport hat keine Lobby, und auch selbst hochkarätige Veranstaltungen werden im Fernsehen nicht übertragen.

Der Eistanz und auch der Eiskunstlauf sind technisch anspruchsvolle Leistungssportarten, auch für das Publikum sehr ansprechend. Vielleicht erringen sie ja doch einmal den Stellenwert, den sie verdienen.

Das Training: Shari ist z. Zt.Studentin für Medien – und Sozialwissenschaften, Christian  Student der Wirtschaftswissenschaft. Beide gehen neben dem Studium 6 mal in der Woche auf das Eis, wo sie u.a. von ihrem russischen Trainer Oleg Ryzkin trainiert werden. Das schwierigste ist es bei den heutigen großen Anforderungen, die kraftvollen Hebungen und technischen schnellen Elemente auf dem Eis leicht aussehen zu lassen.

Perspektiven: Für Koch/Nüchtern ist der nächste Wettbewerb der Bavarian Open Ende Januar 2014. Hier möchten sie teilnehmen, obwohl sie verletzungsbedingt im Dezember nicht wie gewohnt trainieren konnten. Als großes Ziel haben die beiden die Europa- und Weltmeisterschaften der nächsten Jahre anvisiert, langfristig gesehen die Teilnahme an den olympischen Spielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang.

NRW Trophy for Ice Dance

November 2013: Shari Koch (DEG) und Christian Nüchtern (EGS) zeigen ihr Können beim "Short-Danz" und "Free-Dance" in Dortmund.

 

Videos auf youtube: Video - Short Dance  und Video - Free Dance

Fotos von der NRW Trophy im November (Eistanz der Spitzenklasse)

Ergebnisse:  Senior

FPl. Name Nation Points SD FD
1 Charlene GUIGNARD / Marco FABBRI ITA 144.28 1 1
2 Alisa AGAFONOVA / Alper UCAR TUR 132.46 2 2
3 Kharis RALPH / Asher HILL CAN 130.27 4 3
4 Allison REED / Vasili ROGOV ISR 127.55 3 5
5 Siobhan HEEKIN CANEDY / Dmitriy DUN UKR 127.18 7 4
6 Shari KOCH / Christian NÜCHTERN GER 125.66 5 6
7 Gabriela KUBOVA / Matej NOVAK CZE 123.58 6 7
8 Barbora SILNA / Juri KURAKIN AUT 112.65 9 8
9 Carter JONES / Richard SHARPE GBR 111.11 10 9
10 Celia ROBLEDO / Luis FENERO ESP 96.07 11 10
11 Anastasiya GALETA / Avidan BROWN UKR 94.50 12 11
WD Julia ZLOBINA / Aleksey SITNIKOV AZE      
WD Tanja KOLBE / Stefano CARUSO GER      

 


21.11.2013:

Sparkasse-Siegen veranstaltet Knax-Klub auf dem Eis

Bei der diesjährigen Knax-Klub Veranstaltung der Sparkasse-Siegen waren 2 Mädchen aus unserem EGS-Verein vertreten.

Diana Kist und Lena Büdenbender liefen spontan bei der Veranstaltung des Knax-Klubs der Sparkasse Siegen am 21.11.13 eine improvisierte zweiminütige Kür.

 


Kinderkurs startet in die Saison 2013/2014

der erste Kinderkurs der Saison startete am 09.11.2013. Einige Kinder schieben noch Stühlchen vor sich her....andere wagen bereits die ersten Eiskunstlaufschritte ohne Hilfe auf dem Eis. 


03.10.2013:

Beginn der Eislaufsaison in Netphen

Anfang November ist es endlich soweit, für alle Eisläuferinnen und Eisläufer der Eissport-Gemeinschaft Siegerland beginnt die neue Saison.

Das erste Vereinstraining findet am Freitag, den 8. November 2013 von 17 bis 19 Uhr statt.


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