Gemütlicher Sommerurlaub bei warmen Temperaturen stand
allerdings nicht auf der Tagesordnung. Stattdessen ging es jeden Vormittag mit
Handschuhen und dickem Pullover zum Training in die Eishalle.
Nach der langen Sommerpause ohne Eis waren alle mit
Begeisterung dabei, übten neue Schritte, Sprünge und Pirouetten oder festigten
die Technik von bekannten Elementen.
Bei der ungewohnten Belastung von zwei Trainingseinheiten
pro Tag auf dem Eis konnten die Mädchen zwar einige Blasen an den Füßen
aufweisen, doch tapfer wie die Indianer setzten sie das Training weiter fort.
Nach dem morgendlichen Training war für die Nachmittage ein
buntes Freizeitprogramm geplant. Die Mädchen vergnügten sich auf den
Wasserrutschen im Schwimmbad, legten sich auf der Sommerrodelbahn mit Schwung in
die Kurven, malten bunte T-Shirts oder beschäftigten sich in den Räumlichkeiten
der Jugendherberge.
Die Trainer, die gleichzeitig die Organisatoren waren,
freuen sich, dass die Freizeit so erfolgreich und reibungslos verlaufen ist.
Ungeduldig erwarten nun alle Eisläufer den Beginn der Eislaufsaison in Netphen,
doch bis Oktober müssen sie sich noch mit einem Trockentraining in der Turnhalle
begnügen.